Du bist als Fotograf für deine erste Hochzeit gebucht? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt ist der Druck groß, dafür zu sorgen, dass alles reibungslos und fehlerfrei abläuft. Hochzeitsfotografie kann einschüchternd sein, aber wir helfen dir mit den wichtigsten Tipps! In diesem Text erfährst du nicht nur den typischen Ablauf einer Hochzeit, sondern bekommst auch die besten Tipps für die Hochzeitsfotografie. So wirst du deine erste Hochzeit mit viel mehr Selbstvertrauen angehen können. Los geht’s…

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Hochzeitsfotografie Tipps für deine erste Hochzeit

Bevor du deine erste Hochzeit fotografierst, solltest du einige Dinge wissen. Schließlich ist es eine verantwortungsvolle Aufgabe am Hochzeitstag das Brautpaar zu begleiten und für sie die schönsten Momente im Bild einzufangen. Aber keine Sorge, bei uns bist du genau richtig! Beim Hochzeitsfotografie Collective findest du alle Antworten auf die wichtigen Fragen!

Beherrsche deine Kamera in allen möglichen Situation

Am wichtigsten ist, dass du mit deiner Kamera vertraut bist. An einem Hochzeitstag gibt es für den Fotografen kaum Pausen und nur die wenigsten Momente lassen sich wiederholen. Daher musst du in der Lage sein, deine Kameraeinstellungen schnell zu wählen!

Die Hochzeitsfotografie umfasst viele Facetten der Fotografie. Wenige Genres haben mehr Anforderungen an einen Fotografen und seine Ausrüstung. Mode-, Porträt-, Architektur-, Produkt-, Makro-, Familien- und manchmal sogar Reisefotografie kommen in der Hochzeitsfotografie zusammen.

Du solltest daher in unterschiedlichen Situationen scharfe und korrekt belichtete Bilder erstellen können. Es geht hier nicht nur darum bei Sonnenschein gute Bilder zu machen, sondern du musst in den unterschiedlichsten Situationen abliefern! Dazu gehört, dass du die Grundfunktionen der Kamera beherrscht. ISO, Blende und Verschlusszeit sollten also nicht unbekanntes für dich sein.

Wenn du noch nicht so vertraut mit deiner Kamera bist, dann solltest du erst noch etwas mehr üben, bevor du deine erste Hochzeit fotografierst.

Bringe genügend Akkus und Speicherkarten zur Hochzeit mit

Außerdem solltest du genügend Akkus und Speicherkarten besitzen und diese natürlich auch zur Hochzeit mitbringen. Im Idealfall solltest du auch mehrere Objektive besitzen und sogar eine zweite Kamera mitbringen. Es darf keine Ausrede geben, weshalb du bei einem technischen Defekt nicht weiter fotografieren kannst. Deshalb ist es klug besonders bei der Kamera ein Backup parat zu haben.

Nimm alle Bilder im RAW-Format auf

Falls du es nicht sowieso tust, solltest du Hochzeiten auf alle Fälle im RAW Format fotografieren. So stellst du sicher, dass du in der Nachbearbeitung den größtmöglichen Spielraum besitzt, um Belichtung, Weißabgleich und andere Einstellungen zu korrigieren.

Lass deine eigenen Probleme zu Hause

Freundlichkeit und gute Laune sind daher bei Hochzeitsfotografen oberste Priorität. Egal wie stressig es bei dir zu Hause ist, du musst unbedingt mit einem Lächeln bei der Hochzeit erscheinen. Für das Brautpaar wird die Hochzeit einer der schönsten Tage in ihrem gesamten Leben sein und da darfst du nicht der Miesepeter sein.

Sei am Hochzeitstag aufmerksam und rücksichtsvoll

Versuche außerdem über den ganzen Tag einfühlsam und rücksichtsvoll zu sein. Die Hochzeit dreht sich nicht um dich und du darfst einem schönen Tag auf keinen Fall im Weg stehen! Beschwere dich also nie vor dem Brautpaar und versuche so unauffällig wie möglich zu arbeiten.

Achte auf dich selbst: Trinke und esse genug

Achte aber auch darauf, dass du für dich selbst sorgst. Bei all der Action ist es leicht sich selbst zu vergessen und plötzlich vollkommen dehydriert zu sein.

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5 Tipps für die Vorbereitung auf eine Hochzeit als Fotograf:in

1. Klare Kommunikation vor der Hochzeit

Dieser Tipp hat eigentlich nichts mit der Fotografie an sich zu tun, aber die Kommunikation im Vorfeld ist die Voraussetzung für gelungene Hochzeitsfotos.

Es ist extrem wichtig, dass das Brautpaar und der Fotograf sich bereits vor der Hochzeit kennenlernen. Hochzeitsfotografie hat sehr viel mit Sympathie und Nähe zu tun. Als Fotograf begleitest du über den gesamten Hochzeitstag sehr nah das Brautpaar. Da ist es wichtig, dass ihr gut miteinander auskommt.

Außerdem musst du unbedingt schon vor der Hochzeit die Erwartungen des Brautpaares kennen und gleichzeitig aufzeigen, nach welchen Grundsätzen du arbeitest. Was kannst du ihnen bieten und für welche Dinge bist du nicht der richtige Fotograf? Wünschen sie sich gestellte Hochzeitsfotos und erwarten von dir genaue Anweisungen für ihre Posen? Das könnte problematisch sein, wenn du lieber natürliche Aufnahmen machst.

Wenn ihr euch bereits kennt, wird am Hochzeitstag alles einfacher werden. Aber auch im Nachgang wird es keine bösen Überraschungen geben, da du die Erwartungen des Paares kanntest.

In den Vorgesprächen ist es natürlich auch wichtig über den Ablauf des Hochzeitstags zu sprechen. Mehr dazu im dritten Tipp.

2. Nutze einen Vertrag

Die erste Anfrage als Hochzeitsfotograf kommt meist über Freunde oder Bekannte. Diese freuen sich jemand Foto begeistertes zu kennen und du freust dich auf die neue Erfahrung.

Mustervertrag inkl. DSGVO

Komm auf die sichere Seite: 9 Seiten Vertrag, zusätzliche Erklärungen und alternativ Texte warten auf dich!

Hochzeiten sind aber ganz besondere Tage und die meisten Bräute haben sehr hohe Erwartungen. Die Gefahr ist also sehr groß, dass Enttäuschung entsteht, wenn die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden.

Deshalb ist es jedem Fotografen zu empfehlen für die Hochzeitsfotografie Verträge zu nutzen! Hier wird schwarz auf weiß festgehalten was du leisten wirst, wie und wann du die Bilder übergeben wirst und was in Fällen von Absagen oder Krankheiten passiert.

Mehr zum Thema Verträge findest du in diesem Beitrag.

3. Kenne den Ablauf am Hochzeitstag

Am Hochzeitstag wird viel passieren und es gibt unzählige Momente, die du als Fotograf nicht verpassen darfst. Deshalb ist es wichtig, den Zeitplan im Voraus zu kennen. In einem der Vorgespräche solltest du besprechen, was in jeder Stunde des Hochzeitstages passieren wird. Frage außerdem explizit nach, welche Momente für das Brautpaar besonders wichtig sind.

Du solltest nicht nur wissen, wann du wo sein sollst. Frage nach den Wünschen des Paares für jeden Teil des Hochzeitstags. Wenn du noch weiter gehen willst, dann kontaktiere auch die Trauzeugen. Diese planen oft noch Überraschungen hinter dem Rücken des Brautpaares. Wenn du selbst am Hochzeitstag nicht überrascht werden willst, dann solltest du vor der Hochzeit auch mit ihnen gesprochen haben.

Aber nicht nur Momente sind wichtig, sondern auch Personen. Frage das Brautpaar bereits vor der Hochzeit, zu welchen Personen sie eine besonders enge Beziehung haben. So erfährst du welche Gäste ihnen wichtig sind und welche Fotos du nicht verpassen darfst.

Als Hochzeitsfotograf bist du aber auch für Momente da, die sonst niemand sieht. Zum Beispiel: wenn der Vater der Braut ihren Arm in die Hand nimmt oder wenn sie ein letztes Mal ihren Vater drückt, bevor sie zum Altar schreitet. Diese kleinen Momente können letztlich die Highlight-Bilder der ganzen Hochzeit sein.

4. Erscheine früh am Hochzeitstag

Als Hochzeitsfotograf darfst du nicht zu spät kommen! Es gibt keine Ausrede, weshalb du es nicht rechtzeitig zur Trauung bei der Hochzeit warst. Die Verantwortung liegt bei dir alles nötige zu tun, damit du auf keinen Fall zu spät kommst! Baue genügend Puffer ein, damit dich ein Stau nicht zu spät kommen lässt.

Beim zu früh Ankommen gibt es den riesengroßen Vorteil, dass du dich bereits vor Ort umschauen kannst. Wenn du das erste Mal an dem Ort der Hochzeit sein solltest, kannst du dich bereits jetzt mit den Gegebenheiten vertraut machen.

Nutze die Zeit und mache dich mit der Hochzeitslocation vertraut. Wo steht die Sonne und wie wird der Schatten im Laufe des Tages wandern? Wo wirst du die Gruppenbilder aufnehmen können? Wenn du in deinem Kopf bereits einen Plan zurechtlegst, wirst du entspannter durch den ganzen Tag schreiten können.

5. Erstelle eine Liste für die Gruppenbilder

Die Gruppenbilder gehören für die Hochzeitsfotografen zu den stressigsten Teilen des ganzen Tages. Alle Gäste versammeln sich und wollen ein Foto mit dem Brautpaar haben, ohne dass du auch nur einen von ihnen kennst. Meist gibt es auch noch einen Gast, der alles besser weiß… so droht die Stimmung hier oft zu kippen und Chaos bricht aus.

Um zu verhindern, dass zu viele Gruppenbilder in den unterschiedlichen Kombinationen aufgenommen werden müssen, solltest du vorher mit Brautpaar eine Liste absprechen. Lasse das Brautpaar notieren, welche Familienmitglieder und Freunde sie unbedingt auf den Gruppenbildern haben möchten.

Am Hochzeitstag selbst kannst du dann diese Liste abarbeiten. Nimm dir hierfür am besten den Trauzeugen oder die Trauzeugin als Gehilfin. Sie kennen wahrscheinlich die meisten Anwesenden und können die Gruppen so schnell versammeln.

Mit einer Liste kannst du auch unangenehme Situationen vermeiden. Schließlich wäre es äußerst unangenehm, wenn du nach dem Vater der Braut rufst, dieser aber bereits verstorben ist.

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10 Fehler, die du als Hochzeitsfotograf:in am Hochzeitstag vermeiden musst

  1. Dich unter Wert zu verkaufen (mehr dazu hier)
  2. Ohne Backup zu fotografieren (nutze zwei Kameras oder eine Kamera mit zwei dualen Speicherkarten)
  3. Blind auf den Automatikmodus der Kamera zu vertrauen (Tipps für Kameraeinstellungen)
  4. Die Signaltöne der Kamera nicht zu deaktivieren
  5. Ohne Vertrag zu arbeiten (hier findest du Vertragsvorlagen)
  6. Am Hochzeitstag nur Bilder vom Brautpaar zu machen
  7. Zu wenige Speicherkarten dabei zu haben
  8. Zu denken, dass sich alles um dich und die Fotos dreht
  9. Eine Absprache nicht einzuhalten (z. B. der Zeitpunkt der Bildübergabe)
  10. Unvorbereitet in den großen Tag zu gehen (hier helfen dir unsere Checklisten)

Welche Kameraeinstellung bei einer Hochzeit?

Die Hochzeitsfotografie ist so vielseitig wie kaum eine andere Art der Fotografie. Daher musst du über den Tag eine Reihe von unterschiedlichen Einstellungen wählen, um zum Beispiel drinnen aber auch draußen gute Bilder zu machen.

Wähle bei Gruppenbildern eine ausreichend geschlossene Blende, damit du alle Personen in der Schärfeebene einfängst. Wenn du das Brautpaar aber alleine fotografierst, bietet sich eine möglichst schmale Schärfentiefe an. So kannst du die beiden vom Hintergrund freistellen und der ganze Fokus fließt auf die beiden.

Unsere erste Empfehlung ist daher bei Hochzeiten den Blendenprioritätsmodus zu nutzen, damit du die Tiefenschärfe des Bildes aktiv steuern kannst.

Den Blendenprioritätsmodus stellst du bei den meisten Kameras als Av / A ein. Du gibst dann die Blende vor und die Kamera wählt die dazu passende Verschlusszeit. Achte hier darauf, dass auch am Abend die Verschlusszeiten so kurz sind, dass das Bild nicht verwackelt ist oder Bewegungsunschärfe entsteht.

Modus:

Blendenprioritätsmodus A / Av, so kannst du aktiv über die Schärfentiefe bestimmen

Blende

  • Probiere beim Brautpaarshooting und über den Tag verteilt möglichst kleine Blendenzahlen aus (z. B. f1.4 oder f/2.8), um mit dem unscharfen Hintergrund zu spielen.
  • f/4.0 für Details und Nahaufnahmen und die formellen Ehepaar-Fotos
  • Bis f/5.6 für eine kleine Gruppenaufnahme der Hochzeitsgesellschaft und bis f/8.0 für große Gruppen

ISO-Einstellung

  • 100 für eine helle oder sonnige Umgebung
  • bis 800 in einer schwach beleuchteten Kirche
  • bei einem nächtlichen Empfang können Sie auf 1600 oder höher gehen
  • Probiere auch die ISO-Automatik deiner Kamera, aber achte immer auf die unterste Verschlusszeit

Verschlusszeit

1/250 Sekunde oder schneller, damit du nicht verwackelst und auch Bewegung scharf abgebildet wird

Autofokus-Punkt

Wähle einen einzelnen Autofokuspunkt, um die Kontrolle zu behalten und gezielt Personen zu fokussieren

Fokusmodi

AF-S (Einzelbild-Autofokus) wird meist am besten funktionieren, da du nur selten sich im Raum bewegende Personen fotografieren wirst

Brennweite

  • 35mm (die gesamte Hochzeitsgesellschaft und die Kirche oder den Empfang)
  • 85mm (Porträts vom Brautpaar und Gästen)
  • 100mm Makro (Details wie die Ringe, die auf die Finger gleiten)

Bildstabilisierung

Eingeschaltet; sie ermöglicht es, scharfe Bilder bei längeren Verschlusszeiten als üblich aufzunehmen. Beachte aber, dass es weiterhin Bewegungsunschärfe im Bild geben kann, wenn sich dein Motiv beweg

Serienbildaufnahme

Entweder Einzelbildaufnahme oder langsame Serienbildaufnahme (5 Bilder pro Sekunde)

Bildqualität

RAW-Format ohne Bildkompression, dieses gibt dir den größten Spielraum bei der Nachbearbeitung der Bilder und du kannst falsch belichtete Bilder über mehrere Belichtungsstufen korrigieren

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Wie geht es für dich als Hochzeitsfotograf:in nach der Hochzeit weiter?

Der Hochzeitstag ist zu Ende und du hast alle Bilder im Kasten. Das sind gute Nachrichten, aber die eigentliche Arbeit fängt jetzt erst an! Viele hundert, vielleicht sogar tausend Bilder warten darauf, von dir gesichtet, sortiert und bearbeitet zu werden.

Die besten Hochzeitsfotografie-Tipps, wie es nach einer Hochzeit mit den Bildern weiter geht, bekommst du hier!

Sichere die Hochzeitsfotos direkt doppelt

Sobald du von der Hochzeit wieder zu Hause bist, solltest du die Bilder unbedingt speichern. Nutze am besten eine externe Festplatte und sorge für eine doppelte Sicherung! Es darf dir nicht passieren, dass du die Bilder verlierst. Um einem Defekt der Festplatte vorzugreifen oder ein versehentliches Löschen zu vermeiden, solltest du die Hochzeitsfotos auf zwei physisch getrennten Speichermedien sichern.

Du kannst die Bilder zum Beispiel auf der internen Festplatte deines Computers und zusätzlich auf einer externen Festplatte speichern. Genauso gut kannst du die Bilder nur auf der externen Festplatte speichern und verwahrst die Bilder zusätzlich auf der Speicherkarte deiner Kamera.

Wie lange solltest du diese doppelte Sicherung behalten? Mindestens bis du die Hochzeitsfotos dem Brautpaar gegeben hast und von ihnen positive Rückmeldung bekommen hast!

Schnelles und professionelles bearbeiten der Bilder

Idealerweise hast du im RAW-Format fotografiert, da du hier den größten Spielraum in der Nachbearbeitung hast. Zwar kannst du so die Helligkeit der Bilder über mehrere Blendenstufen korrigieren, musst aber jedes Bild einzeln entwickeln. Damit du nicht länger als nötig damit beschäftigt bist, solltest du Presets nutzen!

Eine Liste der besten Presets für die Hochzeitsfotografie findest du hier!

Presets ermöglichen dir eine schnelle und konsistente Bearbeitung deiner Hochzeitsfotos. Du musst nicht bei jedem Bild bei null beginnen, sondern kannst dich auf die Feinheiten konzentrieren, welche am Ende den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Wir bieten unsere eigenen Lightroom Presets an und geben eines sogar gratis ab!

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Erstelle eine Slideshow

Wenn die Bilder fertig bearbeitet sind, kannst du deine Brautpaare mit einer Slideshow überraschen! Diese Funktion ist inzwischen bei vielen Online Galerien inklusive, so zum Beispiel bei Scrappbook. *

Eine Slideshow, oder auch Diashow genannt, präsentiert die besten 40 – 100 Bilder des Hochzeitstags, wobei natürlich die passenden Musik nicht fehlen darf. Bei Scrappbook findest du die passende Musik im Handumdrehen, hast die vollen Lizenzrechte und erstellst die Slideshow so in wenigen Minuten.

Erhalte einen exklusiven Rabatt

Mit dem Gutschein-Code HOCHZEITSFOTOGRAFIE-COLLECTIVE bekommst du bei Scrappbook beim Abschluss eines Abos einen zusätzlichen Monat geschenkt. Klicke auf diesen Link*, um den Gutschein zu aktivieren.

So kannst du einen Gutschein Code bei einem bereits bestehenden Konto einlösen.

Liefere die Bilder in einer Online Galerie aus

Anstatt die Hochzeitsfotos per USB-Stick durch das Land zu senden oder Dropbox zu nutzen, solltest du auf eine professionelle Online Galerie zurückgreifen! Schließlich lässt sich der erste Eindruck nicht wettmachen. Mit einer Online Galerie präsentierst du dem Brautpaar die Bilder auf bestmögliche Weise: Die Bilder sind schön angeordnet, sie können die Galerie ganz easy mit der Familie teilen und der Download geht schnell und einfach.

Einen Vergleich der besten Online Galerie Anbieter findest du hier!

Das Geld für eine Online Galerie ist wirklich gut investiert. Spare nicht an der richtigen Präsentation, denn diese kann den Unterschied machen!

Zeige die schönsten Bilder auf deiner Website

Nachdem du die Bilder an das Brautpaar ausgeliefert hast, kannst du um die Erlaubnis bitten, einige der Bilder auf deiner Website zeigen zu dürfen.

Für uns Fotografen ist es super wichtig, dass wir Teile unserer Arbeit online zeigen, denn nur so können wir neue Brautpaare für uns gewinnen! Zeige aber nie Bilder einer Hochzeit, wenn du nicht das Einverständnis der jeweiligen Person hast.

Um dir ganz einfach das Recht auf die Veröffentlichung zu sichern, solltest du den entsprechenden Paragrafen am besten im Vertrag mit aufnehmen.

Unsere Vertragsvorlage findest du hier!

Wichtige Tipps für moderne Hochzeitsfotos

Jede Braut hat ihre eigene Vorstellung von dem, was sie will. Manche wollen Schnappschüsse, andere bevorzugen gestellte Aufnahmen mit allen anwesenden Familienmitgliedern und Freunden. Es gibt viele verschiedene Stile, die Fotografen anwenden können, je nach den Wünschen und Bedürfnissen des Paares.

Egal ob du ein professioneller Fotograf oder ein Amateur bist, es ist wichtig zu verstehen, was für gute Hochzeitsfotos notwendig ist 

So unterschiedlich die Wünsche des Brautpaares auch sein mögen, es gewisse Dinge, die einfach immer wichtig für Hochzeitsfotos sind. Hier verraten wir dir die 5 wichtigsten Tipps für ein gutes Hochzeitsfoto:

Unsere beliebtesten Beiträge:

1. Halte den Hintergrund deiner Fotos einfach und übersichtlich

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass ein klarer und einfacher Hintergrund für Hochzeitsfotos essenziell ist. Ein unübersichtlicher Hintergrund kann den Betrachter von dem ablenken, was auf dem Foto wichtig ist. Wenn du deine Location auswählst, achte darauf, wie belebt der Vordergrund sein wird und ob es irgendwelche Hindernisse wie Bäume oder Gebäude gibt, die deiner Aufnahme im Weg stehen könnten.

2. Nutze Schnappschüsse, um die wahren Emotionen festzuhalten

Halte die Emotionen in den Gesichtern der Leute fest, wenn sie zusammen feiern, oder mache Fotos, wenn du etwas Interessantes vor dir siehst! Oft sind es diese spontanen Bilder, welche die Stimmung des Tages am besten wiedergeben.

3. Versuche, rote Augen zu vermeiden

Dies gilt natürlich nur beim Einsatz eines Blitzgeräts, wobei besonders beim eingebauten Blitz die Gefahr von roten Augen besteht. Um dies zu vermeiden, drehe den Kopf deines Motivs zur Seite und verwende eine niedrigere Leistungseinstellung des Blitzes.

4. Halte Erinnerungen aus verschiedenen Perspektiven fest

Probiere verschiedene Brennweiten und Fotopositionen für ein und dieselbe Szene aus. Das bedeutet, dass du für einige Aufnahmen auf Augenhöhe fotografierst, aber auch Nahaufnahmen von Details und Fotos von höherer Perspektive gehören dazu, um unterschiedliche interessante Perspektiven zu erhalten! Die Galerie wird so an Qualität gewinnen, da du von den Szenen sehr unterschiedliche Bilder erhältst.

5. Vergiss nicht, Spaß zu haben!

Wenn du dich als Fotograf zu sehr verkrampfst, dann wird es auf den Fotos zu sehen sein. Auch, wenn du selbst nicht auf den Bildern zu sehen bist, wird sich deine Stimmung in allen anwesenden Personen spiegeln. Viele Menschen stehen nicht gerne vor der Kamera und verkrampfen, wenn sie wissen, dass sie fotografiert werden.

Also, hab etwas Spaß! Sei albern mit der Braut und dem Bräutigam, wenn du kannst – es wird ihnen helfen, sich vor der Kamera zu entspannen, was bessere Bilder für alle bedeutet! Und verstecke deine Kamera, wenn die Leute ihr Essen essen, damit niemand das Gefühl hat, unter einem Mikroskop zu stehen – genieße es einfach.

Wie ist der typische Ablauf einer Hochzeit als Fotograf:in?

Das eine Hochzeit nicht nur aus den großen Momenten besteht, dass hast du nun gesehen. Aber es ist ganz klar, dass du einige Schlüsselmomente nicht verpassen darfst.

Damit du auf deine erste Hochzeit als Fotograf besser vorbereitet bist, haben wir hier eine Liste mit dem typischen Ablauf einer Hochzeit zusammengestellt.

Getting Ready

  • Dauer: ca. 1 Stunde bei der Braut, ca. 30 Minuten beim Bräutigam
  • Was wird passieren: Braut und Bräutigam machen sich fertig für den Tag, ziehen ihre Sachen an und haben oft ihre liebsten bei sich
  • Highlights: Schminken und Frisieren der Braut, das Anziehen des Brautkleids, die Vorfreude der Brautjungfern
  • Foto-Tipps: erst Fotos des Bräutigams machen und in der heißen Phase zur Braut wechseln. Nimm dir auch die Zeit, um Aufnahmen der vielen Details zu machen.
  • Kameraeinstellungen: Nutze ein Weitwinkel-Objektiv, um den ganzen Raum zu zeigen und längere Brennweiten, um Details zu fotografieren.

First Look

  • Dauer: 10 – 30 Minuten
  • Was wird passieren: Immer mehr Brautpaare entscheiden sich für einen First Look. Sie wollen den Moment, in dem sie sich das erste Mal im Brautkleid bzw. Anzug sehen, für sich haben.
  • Highlights: Die pure Freude im Gesicht des Bräutigams beim Anblick seiner Braut.
  • Foto-Tipps: Wer auch immer dem anderen auf die Schulter tippt, fordere ihn auf alles langsam zu machen. So hast du mehr Möglichkeiten Fotos zu machen.
  • Kameraeinstellungen: Halte diesen Moment unbedingt im Serienbildmodus deiner Kamera fest! Fertige viele Bilder hintereinander an, um anschließend das Bild mit den schönsten Emotionen wählen zu können.

Trauung

  • Dauer: von 15 Minuten im Standesamt bis zu 60 Minuten in der Kirche oder bei einer freien Trauung
  • Was wird passieren: Meist wird ein wenig aus dem Leben des Brautpaares erzählt, was bereits schöne emotionale Bilder ermöglicht. Anschließend gibt es den Ringtausch, einen ersten Kuss und den Auszug.
  • Highlights: Fotografiere jede Emotion des Brautpaares, aber vergesse nicht auch Eltern und Geschwister zu fotografieren.
  • Foto-Tipps: Verlasse vor dem Brautpaar das Gebäude / die Kirche, um ihre ersten Schritte als gemeinsames Ehepaar zu fotografieren.
  • Kameraeinstellungen: Nutze Teleobjektive, um nah dran zu sein, ohne den Ablauf zu stören.

Gratulationen & Sektempfang

  • Dauer: 30 – 45 Minuten
  • Was wird passieren: Alle sind bester Laune und fallen dem Brautpaar um den Hals. Vielleicht wird auch schon eine kleine Rede gehalten.
  • Highlights: Die Gratulation der engsten Verwandten.
  • Foto-Tipps: Fotografiere aus dem Rücken des Brautpaares, damit du die Gesichter der Gäste im Bild hast.
  • Kameraeinstellungen: Nutze eine geschlossene Blende (z. B. Blende 8), um das Brautpaar und die Gäste scharf im Bild zu haben

Gruppenfotos

  • Dauer: 10 – 30 Minuten
  • Was wird passieren: Hier geht es darum Fotos von den wichtigsten Personen zu machen und manchmal auch ein Bild von der gesamten Hochzeitsgesellschaft.
  • Highlights: Meist sind die Bilder mit den Trauzeugen die schönsten.
  • Foto-Tipps: Sprich im Vorfeld mit dem Brautpaar eine Liste ab und folge dieser. So kannst du niemand wichtiges vergessen!
  • Kameraeinstellungen: Auch hier ist der Serienbildmodus zu empfehlen!

Kaffee & Kuchen (evtl. Anschnitt der Hochzeitstorte)

  • Dauer: 1 – 2 Stunden
  • Was wird passieren: Hier kommen alle Gäste zusammen und es bietet sich an schöne Momentaufnahmen zu machen.
  • Highlights: Das Anschneiden der Torte.
  • Foto-Tipps: Hier ist meist ein guter Zeitpunkt kurz mit dem Brautpaar für ein Fotoshooting zu verschwinden, da die Gäste mit Getränken und Kuchen gut bedient sind.
  • Kameraeinstellungen: Spiele mit dem Autofokus, um verschiedene Effekte zu probieren.

Fotoshooting mit dem Brautpaar

  • Dauer: 30 – 60 Minuten
  • Was wird passieren: Ihr nehmt euch zu dritt Zeit, um Fotos zu machen.
  • Highlights: Such dir im Vorfeld einen geeigneten Ort aus, um auch bei Mittagssonne oder Regen schöne Bilder zu machen.
  • Foto-Tipps: Macht die Bilder außer Sichtweite der Gäste, da diese sonst mit „witzigen“ Kommentaren stören können.
  • Kameraeinstellungen: Nutze eine möglichst offene Blende (z. B. Blende 1.4 oder 2.8), um das Paar vor dem Hintergrund freizustellen und den Rest verschwimmen zu lassen

Essen (evtl. Reden zwischen den Gängen)

  • Dauer: 1 – 2 Stunden
  • Was wird passieren: Es wird gegessen und vielleicht werden zwischen den Gängen Reden gehalten.
  • Highlights: Die Ansprache des Brautpaares, bevor das Buffet eröffnet wird.
  • Foto-Tipps: Konzentriere dich bei Reden nicht nur auf das Brautpaar, sondern fotografiere auch die Reaktion der Gäste.
  • Kameraeinstellungen: Zum Abend und vor allem in den Innenräumen wird es meist schnell dunkel, nutze also notfalls einen externen Blitz auf der Kamera.

Spiele

  • Dauer: unterschiedlich lang
  • Was wird passieren: teils schöne, teils langweilige und teils peinliche Spiele, um das Brautpaar zu feiern
  • Highlights: Echte Emotionen und viele strahlende Gesichter
  • Foto-Tipps: Die Reise nach Jerusalem gehört sicher nicht zu den Highlights des Tages, aber als Fotograf hältst du natürlich auch diese Momente professionell fest.
  • Kameraeinstellungen: Hier kann es teilweise schnell zur Sache gehen, nutze deshalb unbedingt kurze Verschlusszeiten (min. 1/250s) oder einen externen Blitz, um die Szenen scharf einzufangen

Eröffnungstanz

  • Dauer: ca. 10 Minuten
  • Was wird passieren: Das Brautpaar eröffnet mit einem Tanz die Tanzfläche
  • Highlights: Eine mögliche Hebefigur am Ende des Tanzes.
  • Foto-Tipps: Meist ist die Tanzfläche nur spärlich beleuchtet, weshalb du gut mit deinem Blitz vertraut sein solltest
  • Kameraeinstellungen: Nutze die Unterbelichtungsfunktion deiner Kamera, um die Szene dunkler darzustellen, als sie tatsächlich war. So erschaffst du zusätzliche Atmosphäre.

Party

  • Dauer: 30 – 60 Minuten (für den Fotografen)
  • Was wird passieren: Das Brautpaar feiert zusammen mit den Gästen auf der Tanzfläche.
  • Highlights: Die ausgelassene Stimmung in den Gesichtern aller Anwesenden.
  • Foto-Tipps: Mische dich unter die Gäste, geh auf die Tanzfläche und nutze Blitz + Weitwinkelobjektiv
  • Kameraeinstellungen: Hier geht es nicht ohne Blitz! Probiere längere Verschlusszeiten (z. B. 1/10s), um zu sehen, wie die Partylichter verschwimmen.

Tipps von Hochzeitsfotograf Kevin Kurek

Hi, ich bin Kevin und der Gründer des Hochzeitsfotografie Collectives! Aus vielen Fehlern habe ich gelernt, was es braucht, um gute Hochzeitsfotos zu machen. Anstatt dich die gleichen Fehler machen zu lassen, teile ich lieber mein Wissen mit dir, damit du es einfacher hast!

Ich glaube fest daran, dass wir zusammen schneller wachsen können!

In diesem Beitrag habe ich einige meiner besten Tipps gepackt! Ich hoffe wirklich, dass dir meine Tipps den Start in die Hochzeitsfotografie einfacher machen.

Im Blog findest du noch viele weitere nützliche Beiträge! Hier einige der besten:

Im Shop findest du außerdem viele nützliche Programme und Dokumente, welche dir die Hochzeitsfotografie noch einfacher machen!

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Wie lief deine erste Hochzeit als Fotograf?

Lass uns gerne wissen, wie deine erste Hochzeit als Fotograf für dich war! Hat alles gut geklappt? Wo hat es gehapert? Haben dir unsere Tipps geholfen oder hättest du dir gewünscht den Beitrag schon früher gelesen zu haben? Wir sind gespannt, deinen Kommentar zu lesen!

One Comment

  1. Eine Hochzeit fotografieren zu dürfe ist eine totale Ehre. Es stimmt, dass es besonders wichtig ist, die Kamera-Einstellungen zu beherrschen. Denn selbst Photoshop kann ein unscharfes Bild nicht wieder scharf machen.

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